Lokalnachrichten

Mitglieder leben für das Orchester

Von Martin Siemer, (Kommentare: 0)

Piet Bürster, Marvin Pöperny, Alina Pöperny und Cornelia Wolter (von links) wurden während der Jahreshauptversammlung des Orchesters geehrt. Foto: Musikkorps

Wildeshausen (msi/pm). So erfolgreich das diesjährige Eröffnungskonzert verlaufen ist, so positiv blickte das Musikkorps Wittekind jetzt bei der Jahreshauptversammlung auch auf das vergangene Jahr zurück. Eine solide Haushaltlage und gute Stimmung bei den Mitgliedern kennzeichneten die Versammlung.

Dirigent Ingo Poth lobten den Einsatz vieler Mitglieder und Helfer beim Eröffnungskonzert. Besonders hob er dabei die Jugendlichen im Orchester hervor, die sich in diesem Jahr vollkommen eigenständig um die Moderation gekümmert hatten.Viele Mitglieder würden für das Orchester leben und ohne diese Menschen funktioniert ein Verein schlicht nicht, betonte Poth.

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Kein Steuergeld für Wildeshausen-West

Von Martin Siemer, (Kommentare: 0)

Wildeshausen (msi). Das die UWG-Fraktion im Rat der Stadt Wildeshausen das geplante Industriegebiet-Wildeshausen West ablehnt, hat sich mehrfach betont. Ohne jedoch die laufenden Vorplanungen aufhalten zu können. Jetzt hat sich die Ratsfraktion in einem offenen Brief an den Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Niedersächsischen Landtags gewandt. Der Brief ist an Sabine Tippelt (SPD), Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gerichtet. Darin bitten die Wildeshauser Kommunalpolitiker die Landtags-Abgeordneten, „den Antrag für eine mögliche Förderung eines Industriegebietes in „Wildeshausen West“ kritisch zu hinterfragen. Vor allem gilt es zu prüfen, ob hier nicht ein unnötig hoher Flächenverbrauch beabsichtigt ist, im Verhältnis zu dem zu erwartenden Nutzen.“

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Denkmalsschutz braucht Leidenschaft und Geld

Von Martin Siemer, (Kommentare: 0)

Der Alte Wittekind soll bald verschwinden. Der geplante Abriss gibt erneut Anlass zur DIksussion über den Umgang mit alter Baussubstanz. Foto: Privat

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Das Huder Zollhaus in der Huntestraße musste schon vor Jahrzehnten einem schlichten 70er-Jahre Bau weichen. Die Fassade des Hotels Stegemann, die über Generationen das Stadtbild prägte, verschwand ebenso. Jetzt könnte es die alte Lohgerberei Benecke treffen. Und auch der Alte Wittekind, eine Gaststätte in Wildeshauser Stadtteil Zwischenbrücken soll einem Neubau weichen. Wurde früher nicht viel Aufhebens um den Abriss alter Bausubstanzen gemacht, regt sich seit geraumer Zeit Widerstand bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Huntestadt. Sie wollen die teils historischen Bauten erhalten und damit auch den Charme ihrer Stadt. Geglückt ist das im vergangenen Jahr beim geplanten Neubau am Marktplatz, den der Investor zu den Akten legte. Die Häuser wurden dann von zwei Wildeshausern gekauft und sollen so erhalten bleiben.

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Eine Stadt verändert ihr Gesicht

Von Martin Siemer, (Kommentare: 0)

Gemeinsam mit dem Ostrittrumer Architekten Stephan Damke stellte Meyer die ersten Entwürfe bereits Teilen der Wildeshauser Politik und auch Bürgermeister Jens Kuraschinski vor.

Von Martin Siemer

Wildeshausen. „Wildeshausen 2030“ heißt das Stadtentwicklungsprojekt, mit dem die Kreisstadt ihren Weg in die Zukunft festlegen will. Ein Baustein ist die Entwicklung verschiedener Stadtquartiere. So wird intensiv über die mögliche Nachnutzung des alten Feuerwehrhauses an der Huntestraße nachgedacht. Und auch der Erhalt der ehemaligen Lohgerberei Benecke wird eifrig diskutiert. Andere Projekte sind derweil schon auf den Weg gebracht oder stehen kurz davor umgesetzt zu werden.

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Feldweg verschwindet unterm Pflug

Von Martin Siemer, (Kommentare: 1)

...der Landwirt ihn umpflügte. Fotos: Privat Flämig

Von Martin Siemer

Colnrade. Die Maschinen in der Landwirtschaft werden immer größer. Das merken nicht nur Autofahrer, denen Trecker oder Mähdrescher entgegenkommen. Auch in der freien Natur kann man dies feststellen. Die Traktoren mit ihren Pflügen oder anderen Bodenbearbeitungsgeräten brauchen immer mehr Platz. Da kann dann auch schon mal der eine oder andere Feldweg in Mitleidenschaft gezogen werden. So geschehen vor einem Jahr in der Gemeinde Colnrade. Landwirt Gerrit Lindemann pflügte im Frühjahr 2017 während der Brut- und Setzzeit ein Teilstück eines Feldweges um, der die von ihm bewirtschafteten Ackerflächen trennte. Die Bodenbearbeitung war für ihn somit bequemer möglich.

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