Spaßfaktor steht im Mittelpunkt

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Am Sonnabend geht die elfte Auflage des Wildeshauser Gildecups über die Bühne

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Vor dem Feiern kommt das Kicken, so auch in diesem Jahr. Zum elften Mal findet am kommenden Sonnabend, 3. Juni, oder auch “Pfingstheiligabend“, der Wildeshauser Gildecup statt. Die sportliche Variante des Gildefestes wird in diesem Jahr erstmals vom Gildeclub „Rien ne va plus“ ausgerichtet. Dabei gibt es einige moderate Anpassungen, die jetzt von Marcell Görke und Jan Kreienborg von „Rien ne va plus“ vorgestellt wurden. Deutlich wurde, dass der Spaßfaktor wieder deutlich mehr in den Fokus rücken soll.

Marcell Görke (links) und Jan Kreienborg stellten die neuen Regularien für die elfte Auflage des Wildeshauser Gildecups vor. Foto: Martin Siemer
Marcell Görke (links) und Jan Kreienborg stellten die neuen Regularien für die elfte Auflage des Wildeshauser Gildecups vor. Foto: Martin Siemer

„Begonnen hat der Gildecup mal auf Initiative von „Die Fracktion“ als reines Spaßturnier mit wenigen Mannschaften zur Einstimmung auf den Pfingstheiligabend“, erinnerten Görke und Kreienborg an die Anfänge. Das Turnier sei mit den Jahren jedoch immer mehr gewachsen, der Aufwand wurde immer größer. „Da einige aus der Gruppe verzogen sind und die Luft etwas raus war, hatte Patrick Wendler immer wieder Probleme, genügend Helfer zu bekommen.“ So sei dann im vergangenen Jahr die Entscheidung gefallen, den zehnten Gildecup auch zugleich als letzten zu veranstalten.
Letztlich ist dann „Rien ne va plus“ nach internen Beratungen in die Lücke gesprungen und hat die Organisation übernommen. „Fakt ist nämlich, dass ein solches Turnier einfach nicht sterben darf. Es gehört mittlerweile schon zum Gildefest dazu“, betonen Görke und Kreienborg.
Im Gildeclub gab es ein einmütiges Votum dafür, das Turnier wieder mit mehr Spaßfaktor zu beleben. In den letzten Jahren wurde auf dem Platz teilweise schon zu professionell agiert. Einige Mannschaften hatten deshalb schon kein Interesse mehr, am Gildecup teilzunehmen.

Im vergangenen Jahr gewannen die All Blacks das Finale beim Gildecup im Wildeshauser Krandelstadion. Archivfoto: Martin Siemer
Im vergangenen Jahr gewannen die All Blacks das Finale beim Gildecup im Wildeshauser Krandelstadion. Archivfoto: Martin Siemer

Mit den neuen Regeln soll diese wieder zurückgefahren werden. „Aus diesem Grund haben wir als Erstes festgelegt, dass pro Mannschaft maximal noch drei Spieler auf dem Platz stehen dürfen, die in der Kreisliga oder höher spielen.“
Außerdem gibt es erstmals eine sogenannte „Oldie-Gruppe“. „Diese haben wir nach dem Durchschnittsalter der Teams zusammengestellt. Es war auch ein Anliegen einiger Clubs, dass es sehr schwer sei, nur gegen junge Leute zu spielen“, erklärte Görke.
Erstmals sind auch Spielgemeinschaften zugelassen, denn nicht jeder Gildeclub bekommt eine eigene, komplette Mannschaft aufgestellt.
24 Mannschaften aus insgesamt 32 Gildeclubs nehmen an der elften Auflage des Gildecups teil. Die erste Begegnung wird bereits um zwölf Uhr angepfiffen, eine Stunden früher als gewohnt. Das Endspiel ist für 17 Uhr angesetzt. „Wir wollen das Turnier nicht zu lange in den Abend ziehen, schließlich wollen die meisten noch ins Festzelt“, erklärt Görke.

Das Rahmenprogramm will „Rien ne va plus“ ausbauen, damit das Turnier eine Veranstaltung für die ganze Familie wird. So wird es eine Hüpfburg geben und eine Art „Biergarten“, in dem Gegrilltes, kalte und warme Getränke angeboten werden. Dort wird auch das obligatorische Fass Bier serviert, dass die Wildeshauser Schützengilde in jedem Jahr stiftet.

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