Das war wohl wieder nix

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Besucherzuspruch zur Nacht der Bands in Wildeshausen ließ zu wünschen übrig

Von Martin Siemer

Wildeshausen. „Neuer Termin, neue Lokale, neue Bands, größer besser“ - die Attribute mit der für die Nacht der Bands geworben wurde, klangen vielversprechend. Doch auch der Neustart der musikalischen Kneipennacht blieb hinter den Erwartungen zurück. In der Stadt mit rund 20.000 Einwohner hätte man mit mindestens 1.00 Besuchern rechnen können. Bezieht man das Umland mit ein, dann möglicherweise sogar noch mehr. Machte man am späten Sonnabendabend jedoch die Runde durch die acht Lokale, in denen Bands spielten, dann herrschte überwiegend gähnende Leere.

Die Musik war gut, die Besucherresonanz bescheiden bei der Nacht der Musik in Wildeshausen. Foto: Martin Siemer
Die Musik war gut, die Besucherresonanz bescheiden bei der Nacht der Musik in Wildeshausen. Foto: Martin Siemer

Voll war es noch in der Brasserie und in der Gildestube. In letzterer versprühten “Jah Culture“ karibisches Flair nach bester Bob Marley Art. Die Roots Reggae Band traf mit ihrer Musik und ihre Show genau den Geschmack des Publikums. Passend zum Start in die Grillsaison und einem üppigen Grillbuffet spielten „Essbar“ in der Brasserie. Das Trio mit Frontfrau Christina unterhielt die Kneipennachtbummler mit einem breitgefächerten Repertoire aus Rock, Pop, Top-40 Hits und einigen eigenen Kompositionen.
Nebenan im Franziskaner vollbrachten „Migenda“ das Kunstwerk, Akustik-Sound mit E-Gitarre zu verknüpfen. Die Mischung aus 1960er und 1970er Klassikern animierte die Gäste zum Tanzen, wofür angesichts des schwachen Besucherstroms viel Platz vorhanden war.
Auch im „Caruso“ spielten „Los Rumberos“ vor ganz wenigen Zuhörern. Das Kayserhaus hatte gleich zwei Bands am Start. Aber sowohl „Plug & Play“ im kleinen Saal als auch „Accuracy“ im großen Saal hatten nur wenig Publikum.
Etwas besser war es da schon in „Ivi's Kneipe“, wo mit Themrock zwei Musiker zu Gast waren, die die Hits der vergangenen 50 Jahre in hörenswerten Unplugged-Versionen zum Besten gaben.

Impressionen von der Nacht der Musik

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