Anmutige Komplexität

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Rosita Jahns Höher stellt in der Galerie Tusculanum aus

Dötlingen. Sie entdeckte erst spät ihre künstlerische Kreativität wieder, die Bremer Malerin Rosita Jahns-Höher. Doch seit 1991 befasst sich die Künstlerin, Jahrgang1947 um so intensiver mit der Malerei. Seit dem gestrigen Sonntag sind 32 ihrer Werke in einer Retrospektive in der Galerie Tusculanum auf dem Kläner-Hof am Rittrumer Kirchweg zu sehen.

Galeristin Angelika Zahl-Holzberger hatte Rosita Jahns-Höher zu der Werkschau eingeladen. „Mich fasziniert die Vielfalt der Motive“, sagte Zahl-Holzberger bei der Vernissage im Beisein der Künstlerin.

Und sie zitierte den Bremer Kunstprofessor Jost Funke, beim dem Jahns-Höher von 1994 bis 1999 ein intensives Studium absolvierte. „Kompromisslose Subjektivität charakterisiert die Arbeiten der Malerin Rosita Jahns Höher. Ihre Bildsprache ist einerseits aktuell, also an den künstlerischen Entwicklungen der Gegenwart orientiert zum anderen aber bedient sie sich vieler Charakteristika der klassischen Moderne, die sie bruchlos in ihren Individualstil überführt.“Die Malerei von Rosita Jahns Höher öffne dem Betrachter imaginäre Räume, in denen sich die Künstlerin ihrem Publikum auf subtile Weise mitteilt.

Während der Entstehung ihrer Bilder setzt sich die Malerin intensiv mit ihren Arbeiten auseinander. „Wenn ich arbeite, dann richtig, dann kämpfe ich auch“, betont sie. Ihr Bilder sind noch bis zum 23. Februar in der Galerie Tusculanum zu sehen. Geöffnet ist die Galerie mittwochs bis sonnabends von 14 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr.

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