Wildeshausen. Lasse Tonn (11) ist Kinderkönig der Wildeshauser Schützengilde. Beim Kinderschützenfest am Sonnabend setzte er sich im Finale gegen Lukas Hense (12), Jan-Hendrik Segelke (12), Fynn Schnittker (11) un Marco Wittrock (12) durch. 43 Wildeshauser Jungs hatte sich am Königsschießen mit der Armbrust beteiligt. Viele von ihnen trainierten in den vergangenen Wochen eifrig, was sich in hervorragenden Trefferquoten widerspiegelte. Zu seiner Königin wählte sich Lasse Tonn die zehnjährige Emma Beckmann.
Wildeshausen. Lars Kröger ist Gildekönig 2016. Beim Königsschießen am Pfingstdienstag holte der 29-Jährige mit einem klaren Treffer den Papagoy von der 32 Meter hohen Vogelstange und setzte sich damit gegen Mitbewerber Uwe Flege durch. Beide musste nach der eigentlichen Finalrunde ins Stechen, das es einen vermeintlichen Doppeltreffer gab. Um Mitternacht verpflichtete dann Gildegeneral Jens Kuraschinski vor auf der Rathausempore Michael Rüdebusch zum neuen Schaffer der Gilde.
Wildeshausen. Willi Meyer ist neuer Oberst der Wildeshauser Schützengilde. Während der Parade auf der Herrlichkeit am Pfingstdienstagmorgen übernahm der 69-Jährige das Amt von ernst Frost, der zehn Jahre Oberst der Gilde war. Gildegeneral Jens Kuraschinski beförderte Oberstleutnant Willi Meyer zum Oberst und Oberst Ernst Frost zum Generalmajor. Erste Amtshandlung des neuen Oberst war es, 125 neue Rekruten auf die Statuten der Gilde zu vereidigen.
Wildeshausen. Kalt war es am Sonntagabend auf der Burgwiese in Wildeshausen und nass. Dennoch fanden mehrere tausend Besucher den Weg in den Park an der Hunte, um die Auftaktveranstaltung zum Gildefest 2016 zu verfolgen. In diesem Jahr gab es ein Musikprogramm mit ausnahmslos „einheimischen“ Orchestern und Chören. Leider schmälerte technische Probleme den Gesamteindruck. Unter anderem musste das große Feuerwerk in diesem Jahr ohne Musik auskommen. Die Feuchtigkeit machte der Technik einen Strich durch die Rechnung.
Wildeshausen. Eigentlich sind sie die harten Kerle unter den Gildebrüdern, die Soldaten der Wachkompanie der Wildeshauser Schützengilde. Doch beim Wacheappell am Sonntagmorgen im Krandel zogen sie aufgrund des Wetters dann doch das trockene Zelt vor. Dort nahm Hauptmann Detlev Hohn Beförderungen und Ehrungen vor. Auf die Übungsrunde für den Parademarsch verzichtete der Hauptmann gnädig.
Wildeshausen. Die Westerstraße war am späten Samstag abend fast verwaist. Nur wenige Menschen bummelten bei unangenehmen Temperaturen über Wildeshausens Hauptstraße. Das ändert sich schlagartig kurz vor Mitternacht. Wie von Geisterhand füllte sich der Platz vor der Gildeuhr mit mehreren hundert Gildefans. Sie alle warteten gespannt darauf, dass des Tageszähler, der die Zeit bis zum nächsten Gildefest anzeigt, auf Null sprang. In der Menschenmasse auch Ernst Frost, das lachend zum letzten Mal in diesem Jahr in seiner Funktion als Oberst der Wildeshauser Schützengilde den Pfingstheiligabend mitfeierte.
Sie stehen in der Beliebtheits- und Vertrauensskala der Bundesbürgerinnen und Bürger an erster Stelle, die Männer und Frauen der Feuerwehren. Seriös, zuverlässig, hilfsbereit. Der Einsatz für den Nächsten steht auf einem Fundament der Kameradschaft. Doch dieses Fundament bröckelt, wie sich gerade erst wieder bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Beckeln zeigt. Da wird einem Kameraden während einer Personalabstimmung eine schallende Ohrfeige verpasst. Und nicht einer von denen, die gegen ihn gestimmt oder ihn nicht unterstützt haben, hat den Mumm, das öffentlich zu erklären.