Nachrichten

Kein Steuergeld für Wildeshausen-West

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Wildeshausen (msi). Das die UWG-Fraktion im Rat der Stadt Wildeshausen das geplante Industriegebiet-Wildeshausen West ablehnt, hat sich mehrfach betont. Ohne jedoch die laufenden Vorplanungen aufhalten zu können. Jetzt hat sich die Ratsfraktion in einem offenen Brief an den Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Niedersächsischen Landtags gewandt. Der Brief ist an Sabine Tippelt (SPD), Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gerichtet. Darin bitten die Wildeshauser Kommunalpolitiker die Landtags-Abgeordneten, „den Antrag für eine mögliche Förderung eines Industriegebietes in „Wildeshausen West“ kritisch zu hinterfragen. Vor allem gilt es zu prüfen, ob hier nicht ein unnötig hoher Flächenverbrauch beabsichtigt ist, im Verhältnis zu dem zu erwartenden Nutzen.“

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Denkmalsschutz braucht Leidenschaft und Geld

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Der Alte Wittekind soll bald verschwinden. Der geplante Abriss gibt erneut Anlass zur DIksussion über den Umgang mit alter Baussubstanz. Foto: Privat

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Das Huder Zollhaus in der Huntestraße musste schon vor Jahrzehnten einem schlichten 70er-Jahre Bau weichen. Die Fassade des Hotels Stegemann, die über Generationen das Stadtbild prägte, verschwand ebenso. Jetzt könnte es die alte Lohgerberei Benecke treffen. Und auch der Alte Wittekind, eine Gaststätte in Wildeshauser Stadtteil Zwischenbrücken soll einem Neubau weichen. Wurde früher nicht viel Aufhebens um den Abriss alter Bausubstanzen gemacht, regt sich seit geraumer Zeit Widerstand bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Huntestadt. Sie wollen die teils historischen Bauten erhalten und damit auch den Charme ihrer Stadt. Geglückt ist das im vergangenen Jahr beim geplanten Neubau am Marktplatz, den der Investor zu den Akten legte. Die Häuser wurden dann von zwei Wildeshausern gekauft und sollen so erhalten bleiben.

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Im Herzen unser Sohn

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Von Martin Siemer

Wildeshausen. Viele Menschen verfolgten und verfolgen das Geschehen und das Leid in den Kriegsgebieten in Syrien, im Irak oder in anderen Krisenregionen dieser Welt. Zwei, die das Leid nicht mehr ertragen konnten und aktiven helfen wollten, sind Lilo Almstadt und Heinz Meyer. Seit Anfang 2015 engagiert sich das Bremer Paar in der Flüchtlingshilfe. Über ihre Erfahrungen, positive wie negative, berichten sind in ihrem Buch „Deine Hilfe macht Mut“, aus dem sie am Freitagabend in der Gildebuchhandlung lasen. Organisiert hatte die Veranstaltung die Initiative „Willkommen in Wildeshausen und die Freiwilligenagentur „mischMIT!“.

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Von der Moldau ans Ende der Welt

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Einmal mehr spielte das Musikkorps Wittekind ein bemerkenswertes Eröffnungskonzert.. Foto: Martin Siemer

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Seit nunmehr 58 Jahren besteht das Musikkorps Wittekind. Und mit jedem neuen Jahr scheint sich das Orchester ein Stück weiter in den Musikolymp vorzuarbeiten. Den Eindruck konnten zumindest die Besucher des diesjährigen Eröffnungskonzert gewinnen, das am Sonnabend in der Widukindhalle über die Bühne ging. Die Bandbreite des Konzertprogramms reichte von „Das große Tor von Kiew“ aus der Suite „Bilder einer Ausstellung“ von Petrowitsch Mussorgski bis hin zum “Best of Toto“, einem Medley mit den bekanntestes Stücken der Rockband aus Los Angeles.

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Eine Stadt verändert ihr Gesicht

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Gemeinsam mit dem Ostrittrumer Architekten Stephan Damke stellte Meyer die ersten Entwürfe bereits Teilen der Wildeshauser Politik und auch Bürgermeister Jens Kuraschinski vor.

Von Martin Siemer

Wildeshausen. „Wildeshausen 2030“ heißt das Stadtentwicklungsprojekt, mit dem die Kreisstadt ihren Weg in die Zukunft festlegen will. Ein Baustein ist die Entwicklung verschiedener Stadtquartiere. So wird intensiv über die mögliche Nachnutzung des alten Feuerwehrhauses an der Huntestraße nachgedacht. Und auch der Erhalt der ehemaligen Lohgerberei Benecke wird eifrig diskutiert. Andere Projekte sind derweil schon auf den Weg gebracht oder stehen kurz davor umgesetzt zu werden.

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Feldweg verschwindet unterm Pflug

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...der Landwirt ihn umpflügte. Fotos: Privat Flämig

Von Martin Siemer

Colnrade. Die Maschinen in der Landwirtschaft werden immer größer. Das merken nicht nur Autofahrer, denen Trecker oder Mähdrescher entgegenkommen. Auch in der freien Natur kann man dies feststellen. Die Traktoren mit ihren Pflügen oder anderen Bodenbearbeitungsgeräten brauchen immer mehr Platz. Da kann dann auch schon mal der eine oder andere Feldweg in Mitleidenschaft gezogen werden. So geschehen vor einem Jahr in der Gemeinde Colnrade. Landwirt Gerrit Lindemann pflügte im Frühjahr 2017 während der Brut- und Setzzeit ein Teilstück eines Feldweges um, der die von ihm bewirtschafteten Ackerflächen trennte. Die Bodenbearbeitung war für ihn somit bequemer möglich.

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Pingsten ward fiert

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Einmütig stimmten die 282 Gildebrüder in der Widukindhalle dafür, das traditionsreiche Fest während der Pfingstwoche zu feiern. Foto: Martin Siemer

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Auch in diesem Jahr wird in Wildeshausen das Gildefest gefeiert. Ein anderes Ergebnis bei der Abstimmung während der Generalversammlung der Wildeshauser Schützengilde wäre auch eine Überraschung gewesen. Einmütig stimmten die 282 Gildebrüder in der Widukindhalle dafür, das traditionsreiche Fest während der Pfingstwoche zu feiern.

Vor der Abstimmung standen die Berichte des Vorstandes der Schützengilde der aus den Kompanieversammlungen. Gleich mehrfach wurde dabei angeregt, die Beschallung während der Auftaktveranstaltung auf der Burgwiese am Pfingstsonntag als auch bei den Paraden auf der Herrlichkeit und in der Innenstadt zu verbessern. „Wir sind da dran“, sagte Gildegeneral Jens Kuraschinski.

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Ein Meister des Feinstaubs

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Günther Hermann hatte aus seinem Atelier eine Druckpresse mitgebracht und gewährte den Gästen der Vernissage einen Einblick in seine Arbeit. Foto: Martin Siemer

Von Martin Siemer

Wildeshausen. „Früher habe ich einfarbige Radierungen abgelehnt. Das kommt vermutlich daher, dass ich aus der Malerei komme“, sagte Günther Hermann am Freitagabend zu Beginn seiner Ausstellung in der Galerie Wildeshausen von Maria und Hartmut Berlinicke. Und doch sind es gerade die Schwarz-Weiß Radierungen, die den Betrachter mit ihrer Detailgenauigkeit und dem Spiel von Licht und Schatten begeistern. Nach 2009 stellt Günther Hermann jetzt zum zweiten Mal in der Galerie an der Harpstedter Straße 23 aus. Neben den Schwarz-Weiß-Drucken sind auch Farbradierungen und Ölgemälde zu sehen.

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