Himmelfahrtsausmarsch light

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Peter Petersen und Thomas Schwoll lassen sich durch Corona nicht stoppen

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Nicht wenigen Frauen und Männern der Freiwilligen Feuerwehren Wildeshausen und Düngstrup, aber auch den Musikern des Wildeshauser Spielmannszuges und des Blasorchester Wildeshausen dürfte am Himmelfahrtsmorgen eine Träne im Auge gestanden haben. Erstmals seit dem 2. Weltkrieg ist der traditionelle Himmelahrtsausmarsch der Feuerwehren wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Zumindest fast. Denn Peter Petersen und Thomas Schwoll, Spielleute des Spielmannszuges, ließen es sich nicht nehmen, ihren eigenen kleinen Himmelfahrtsausmarsch zu veranstalten.

Trotz Corona: Peter Petersen (links) und Thomas Schwoll ließen sich den Himmelahrtsausmarsch nicht verderben. Foto: Martin Siemer
Trotz Corona: Peter Petersen (links) und Thomas Schwoll ließen sich den Himmelahrtsausmarsch nicht verderben. Foto: Martin Siemer

Punkt 5 Uhr, mit dem Glockenschlag der Alexanderkirche, starteten die beiden vom alten Feuerwehrhaus in der Huntestraße. Mit Schwolls Pkw fuhren sie im Schritttempo durch die Innenstadt. Aus dem Autoradio erklang dazu die Musik des Spielmannszuges und des Blasorchesters. Begleitet wurden sie, im eigenen Fahrzeug, von Feuerwehrmann Jens Hogeback.

Auch einige andere Feuerwehrleute nutzten den frühen Himmelfahrtsmorgen für einen Spaziergang durch die Natur. Sie hielten damit eine Tradition der Feuerwehr aufrecht, die immerhin seit 1896 gepflegt wird und so etwas wie der inoffizielle Auftakt des Gildefestes ist.

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