Lokalnachrichten

Corona bremst Wildeshauser Projekte

Von Martin Siemer, (Kommentare: 0)

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auch für die Stadt Wildeshausen sind noch nicht absehbar. Bürgermeister Jens Kuraschinski hat aber bereits jetzt vorsichtshalber eine Haushaltssperre verhängt. Dazu ist er als Verwaltungschef befugt, wenngleich eigentlich der Rat für den Haushalt zuständig ist. Betroffen von der Haushaltssperre sind alle Projekte und Investitionen, die noch nicht begonnen wurden sowie Aufwandspositionen, die derzeit nicht unbedingt notwendig sind. Dazu zählen unter anderem die Sanierung des Freibades im Krandel. Hier hatte die Stadt vom Bund einen Förderbescheid über 2,41 Millionen Euro erhalten. Insgesamt sind für die Sanierung und den Umbau 5,4 Millionen vorgesehen. Der Baustart sollte im Herbst 2020 erfolgen. Ob es dabei bleiben wird, ist angesichts der derzeitigen Lage ungewiss.

Zuschuss ist keine freiwillige Leistung

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Das Krandelstadion steht allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Wie auch dem Sponsorenlauf, der dort stattfindet. Archivfoto: Martin Siemer

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski hat nach Informationen unserer Zeitung wegen der Corona-Krise eine Haushaltssperre erlassen. Damit sind geplante, nicht nicht begonnene Investitionen zunächst auf Eis gelegt. Die Stadtverwaltung reagiert damit auf die zu erwartenden finanziellen Mindereinnahmen und Belastungen aufgrund der Einschränkungen für die Wirtschaft. Nicht betroffen sind offenbar die Leistungen an Vereine und Organisationen. Dazu zählt auch der Pachtvertrag für die Krandelsportanlage. Der Vertrag mit dem VFL Wittekind soll jetzt angepasst werden. Weil der Rat aufgrund der Corona-Krise nicht tagt, soll der Beschluss durch den Verwaltungsausschuss erfolgen, der am kommenden Donnerstag, 23. April nicht öffentlich tagt.

Burgbergdenkmal bleibt im Dunkeln

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Von Martin Siemer

Wildeshausen. Ein mal im Jahr, zum Gildefest, ist der Burgberg an der Burgwiese einer der Veranstaltungsmittelpunkte. Dort findet die große Auftaktveranstaltung statt. Ansonsten fristete die Erhebung mit dem Ehrenmal ein eher bescheidenes Dasein. Zumeist treffen sich Jugendliche dort. Am Wochenende gerne auch, um ausgiebig zu feiern. Danach finden sich dann regelmäßig Unmengen am Müll und Unrat. Auch muss das Ehrenmal immer wieder für Farbschmierereien herhalten. Und für die Verewigung von Liebeserklärungen oder anderer Botschaften. Außerdem gibt es im Umfeld de Burgbergs offenkundig einen regelmäßigen Drogenhandel.

Dem unschönen Treiben kommt zu Gute, dass die Beleuchtung des Burgbergs seit geraumer Zeit immer wieder defekt ist. „Die vorhandenen Strahler wurden zweimal mit Farbe besprüht, zerstört und verdreht“, hatte Manfred Meyer, Baudezernent der Stadt Wildeshausen im zuständigen Fachausschuss ausgeführt. Und Meyer rechnet damit, dass sich dies auch in Zukunft wiederholen wird.

Run auf die Baumärkte

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Die Parkplätze am Hagebaumarkt waren schon am frühen Morgen gut ausgelastet. Foto: Martin Siemer

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Die ersten Kunden standen schon weit vor 8 Uhr vor den Türen der Baumärkte in Wildeshausen. Nachdem das Land Niedersachsen die Kontaktbeschränkungen ab 4. April gelockert hatte, sahen sich die Märkte wie Hagebau oder Toom einem wahren Ansturm ausgesetzt.

Staatsanwaltschaft ermittelt im Atrium

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Staatsanwaltschaft ermittelt im Atrium

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg und die Polizei Delmenhorst haben Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Vorschriften des Infektionsschutzgesetz und etwaiger anderer Straftaten in der Seniorenresidenz Atrium am Wall aufgenommen. Das teilten die Ermittlungsbehörden am Freitagmittag mit.